Bahnhof-Apotheke Wetzikon AG
Dr. Chr. und J. Timeus
Bahnhofstr. 16
8620 Wetzikon

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Gut ausgerüstet in die Höhe: Erfahrungen einer BOLIVIEN-Reise



Im Herbst 2007 reisten wir für 3 Wochen nach Bolivien. Übernachtet wurde im Auto, meist auf Höhen zwischen 4200 und 4700 m.ü.M.
Für uns war dies einmal mehr eine gute Gelegenheit, die ausgezeichnete Wirkung einiger der täglich verkauften Produkte selbst zu erleben. Ausserdem zeigte sich auch, wie brauchbar die vielen von uns erteilten Tipps in der Praxis wirklich sind (sie sind es...). Auch auf dieser wiederum sehr abenteuerlichen Reise konnten wir sehr viele nützliche Erfahrungen sammeln.

Hier ein paar Stichworte zu besonders wichtigen Themen:

  • Eine gut bestückte Reiseapotheke hilft kleinere Beschwerden rasch und effizient zu lindern, kann Reisetage und - im schlimmsten Fall - gar das Leben retten. Die Meinung, man könnte dann im Notfall die benötigten Medikamente vor Ort rasch und erst noch billiger kaufen, ist meist ein gefährlicher Trugschluss. Wie eine Apotheke in einer Kleinstadt auf dem Bolivianischen Altiplano aussieht, sehen Sie auf dem PDF zum ‚runterladen‘....
  • Die altbekannten Richtlinien zum Verhalten in grossen Höhen, sollten strikte eingehalten werden. In diesen Höhen rächt sich jeder Fehler unweigerlich und es kann schnell gefährlich werden (Höhenlungenödem HAPE, Höhenhirnödem HACE). Es gibt heute effiziente Medikamente (z.B. DIAMOX), die die Anpassung des Körpers an den reduzierten Sauerstoffgehalt der Luft beschleunigen und der Höhenkrankheit (Acute mountain sickness AMS) vorbeugen. Diese sind aber kein Freipass für unvorsichtige Aktivitäten.
  • Die Luft in dieser Höhe ist extrem trocken und der Wind oft sehr stürmisch. Dies bedeutet, dass der Flüssigkeitsbedarf extrem ansteigt und Augen, Nase, Mund rasch austrocknen. Auch die Haut leidet unter der Trockenheit und es können sich sehr schmerzhafte, leicht infizierbare Risse (besonders an den Händen) bilden. Befeuchtende Mittel für Augen und Nase sowie geeignete Pflaster und Salben gehören deshalb unbedingt ins Reisegepäck.
  • Man unterschätzt sehr leicht die Stärke der UV-Strahlung. Als Sonnenschutz ist nur das Beste gut genug. Auch bei der Qualität der Sonnenbrille darf man keinesfalls sparen. Kopfbedeckung nicht vergessen.(übrigens: Auch die Kamera schätzt einen wirksamen UV-Filter vor dem Objektiv und sei es auch nur als Schutz vor dem allgegenwärtigen Sand und Staub)
  • Kopfweh ist häufig und kann sich bei Kopfschmerzpatienten stark verschlimmern. Also: Wirksame Medikamente in die Reiseapotheke!
Und so gäbe es noch viele andere sinnvolle Bemerkungen...

Am besten kommen Sie bei uns im Oberland vorbei und lassen sich beraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


'Einkaufserlebnis' in einer Apotheke auf dem Altiplano Boliviens


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